Willkommen beim BUND Rotenburg

Willkommen beim BUND Rotenburg

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die BUND Kreisgruppe Rotenburg setzt sich ehrenamtlich für Natur- und Umweltschutz „vor der Haustür“, also in Stadt und Landkreis Rotenburg, ein. Wir machen sowohl aktive Naturschutzarbeit als auch kommunale Umweltpolitik durch Stellungnahmen zu Planungen. Über unseren Newsletter informieren wir über unsere Arbeit und die des BUND insgesamt. Interessierte Bürger*innen, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer*innen sind gleichermaßen bei uns willkommen. Schreiben Sie eine Mail oder stöbern Sie auf unserer Seite!

Energiewende: Umsetzen statt abwürgen

Wie können wir unsere Energieversorgung zukunftssicher und resilient aufstellen? Diskutiert wird, wie man die Ener-giewende in Bothel und Umgebung am besten umsetzt!
Mit dabei Sven Giegold, stellv. Bundesvorsitzender Bündnis/Die Grünen und ehemaliger Staatssekretär im Wirtschafts-ministerium.
Montag, 02.02.2026, 19 Uhr im Bürgerhaus, Horstweg 19, Bothel.
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Moor-Wochenende im LK Osterholz

Intakte (also nasse!) Moore sind der beste natürliche Kohlenstoffspeicher, den wir haben. Obwohl Moore nur ca. 3% der Erdoberfläche bedecken, speichern sie rund 30% des erdgebundenen Kohlenstoffs. Außerdem sind Moore effektive Wasserspeicher, die sowohl Überschwemmungen als auch Trockenperioden abmildern können. Nicht zuletzt sind sie Lebensraum für viele spezialisierte und bedrohte Pflanzen und Tiere.

Wer Interesse an einem Arbeitseinsatz im Landkreis Osterholz ab hat, kann sich hier anmelden.
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Grau statt Grün...,

Im Dezember 2024 (!) machte der BUND dem Bürgermeister den Vorschlag, an diesem Platz vor der Sparkasse (das ist der Mittelpunkt Rotenburgs (!)) ein paar Bänke aufzustellen. Die restlichen Flächen sollten mit bunten, einheimischen Stauden bepflanzt werden. Das ist die einzige Stelle in der Großen Straße, auf der man etwas Grün unterbringen kann. 

Da der Bürgermeister darauf nicht reagierte, hat der BUND im Januar 2025 (!) angeboten, die Bepflanzung auf eigene Kosten vorzunehmen. 

Auf eine Antwort warten wir bis heute!

...und so reagiert Rotenburg auf den Klimawandel!

Ob Städtetag, Städte- und Gemeindebund, das Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen", das Klimaan-passungskonzept des Landkreises: alle fordern die Ent (!)-siegelung von Flächen. Das niedersächsische Klimagesetz verlangt von den Gemeinden bis Ende 2026 die Erstellung eines Ent (!)-siegelungskatasters. Und was macht Rotenburg: immer mehr Flächen werden ohne Not ver (!)-siegelt. 

„Die Innenstadt weist den höchsten Verdichtungs- und Versiegelungsgrad im Stadtgebiet auf. Dies hat sich in den letzten Jahren bereits durch zunehmende Hitzebelastungen und die Folgen von Starkregenereignissen bemerkbar gemacht.“ 
Sagt der Rahmenplan "Innenstadt und Niederungen“. 

"Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen...Infrastruktur… , Schaffung/Erhalt oder Erweiterung von Grünflächen." 
Verlangt das Städtebauförderungsprogramm für den Bereich der Innenstadt.

Und was macht die Stadt Rotenburg? Genau das Gegenteil! Ist ihr nicht bewusst, dass Versiegelungen bei Hitzeperioden die Gesundheit der Menschen gefährden? Warum gibt sie Zehntausende Euros für den Rahmenplan “Innenstadt und Niederungen” , aus, wenn er anschließend in der Schublade verschwindet?

Und was ist mit den Bäumen, die durch die Betonierung in ein Korsett gequetscht werden? Das Umweltbundesamt schreibt zu solchen Flächen folgendes:

"Hinzu kommt, dass sie als Standort für Pflanzen ungeeignet sind." 

Alle Bäume leiden und sind ein Schatten ihrer selbst!

Leserbrief

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Kirschlorbeer ist mehr als problematisch!

Der Kirschlorbeer steht in vielen Gärten. Die Pflanze gilt als potentiell invasiv und ist ökologisch alles andere als wertvoll. Die Pflanze breitet sich aus, sie ist inzwischen auch in Wäldern und Naturschutzgebieten zu finden. Aber es gibt sieben Alternativen
Pressemitteilung

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Grabstellen naturnäher gestalten

Schon seit einem Jahr läuft das Projekt "Naturgarten" des BUND. Das Projekt wird jetzt mit Zustimmung des Landkreises, der das BUND-Projekt fördert, um Grabstellen erweitert. Auch hier wird mit 200 € gefördert, wenn sie naturnaher umgestaltet werden. In der Praxis erfolgt die Umgestaltung für die Nutzenden also ohne eigenen finanziellen Beitrag.
Hinsichtlich der Grabstellen arbeitet der BUND mit der Stadt Rotenburg und der Samtgemeinde Zeven zusammen. Näheres entnehmen sie bitte den beigefügten Pressemitteilungen. 
Rotenburg
Zeven


Betonwüste Lidl-Neubau Verdener Straße

Der Klimawandel kommt immer schneller. Von Seiten der Politik wird daher seit Jahren gefordert, als eine wichtige Maßnahme Flächen zu ent-siegeln! Inzwischen steht das auch in Gesetzen des Bundes und des Landes Nieder-sachen.
Was aktuell beim Neubau von Lidl an der Verdener Straße passiert, macht sprachlos: Dort werden große Flächen neu ver-siegelt, es entstehen regelrechte Betonwüsten. Wie können die Verantwortlichen so gleichgültig sein
Der BUND empfiehlt allen Leserinnen und Lesern, sich das mal vor Ort anzusehen!


"Mössinger Sommer" - Peinlich für Rotenburg

Seit dem vergangenen Jahr sät die Stadt Rotenburg auf öffentlichen Flächen die Blumenmischung "Mössinger Sommer" aus. Der BUND hat das von Anfang an kritisiert, weil die weitgehend einjährige Mischung überwiegend fremdländische Arten enthält, die heimischen Insekten nichts bringt.

Jetzt hat sich der Verein "Kommunen für biologische Vielfalt" zu dieser Mischung geäußert. Schlimmer könnte es für die Stadt nicht sein. Rotenburg ist seit 2011 Mitglied im Verein, damals einstimmig vom Rat beschlossen.
Hier die Mail des Vereins an den Bürgermeister.
Hier die Antwort des Bürgermeisters
Hier der Kommentar des BUND zur Antwort des Bgm 
Hier ein Leserbrief des BUND
 


Grundwasser in Gefahr

Wasser ist lebenswichtig. In Deutschland wird es zunehmend knapp. Eine neue Studie des BUND zeigt: In jedem zweiten Landkreis herrscht bereits Wasserstress. Das bedeutet, dass mehr Wasser entnommen wird, als sich natürlich nachbilden kann. Besonders betroffen sind Regionen mit intensiver Landwirtschaft. Dazu gehört auch der Landkreis Rotenburg.
Hier der BUND-Factsheet für Niedersachsen.
Pressemitteilung


Ebbers Kamp: Verstoß gegen Genehmigungs-auflagen?

Am 24.05.1991 hat der Landkreis der Stadt Rotenburg den Bau des Rückhaltebeckens Ebbers Kamp (Moorkamp II) genehmigt. Bestandteil der Plangenehmigung war lt. Abschnitt II Nr. 5 ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP). Bei der Stadt Rotenburg ist der LBP (eine öffentliche Urkunde!!) nicht mehr auffindbar. Dankenswerterweise hat der BUND ihn vom Landkreis bekommen. 


Für den BUND stellen sich folgende Fragen: 

- Hat das Rückhaltebecken nicht heute noch im Wesentlichen die Form wie nach dem Ausbaggern
  des Gewässers? S. nebenstehendes Foto aus dem Jahr 1993.
- Hat die Stadt Rotenburg z. B. die Flachwasser- und Verkrautungszonen angelegt wie verlangt?
- Sind die Bepflanzungen so erfolgt, wie es der Landkreis vorgeschrieben hat?

Die Räumaktion in 2024 wirft für den BUND immer neue Fragen auf! Die Antworten dürften auch die Öffentlichkeit interessieren. Sind jetzt nicht alle (!) Fraktionen im Stadtrat in der Pflicht, für Klarheit zu sorgen?

Landschaftspflegerischer Begleitplan


Aktionspaket "Insekten schützen"

Der Schutz von Insekten ist dringend notwendig. Beim BUND gibt es daher ein kostenloses Aktionspaket mit Info-Materialien und allem Wissenswerten zum Thema "Insekten schützen". Ein Schwerpunkt liegt auf Wildbienen und Schmetterlingen, Samentüten sind auch dabei.
Falls Schulen für ihre Arbeit Aktionspakete benötigen, können diese in sehr geringen (!) Stückzahlen bei der Kreisgruppe Rotenburg bestellt werden bei
manfred.radtke(at)bund.net


BUND-Infos in einem Schaufenster

In  der Rotenburger Innenstadt gibt es leider einige Leerstände. Für die Kreisstadt ist das keine Werbung. Um das Stadtbild aktuell zu verbessern, hat der BUND vom ehemaligen Modehaus Baumeister erfreulicherweise die Genehmigung erhalten, dort u. a. Informationen für unseren Verband auszuhängen. Dafür ein ganz großer Dank!


Fläche vor Sparkasse: BUND bietet Bepflanzung an

Der Bereich vor der jetzigen Sparkasse wird als Mittelpunkt Rotenburgs angesehen. Der derzeitige Zustand der Fläche ist nicht gerade ein Aushängeschild für die Stadt. Und das auch angesichts der Tatsache, dass Rotenburg erneut in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen wurde. Eine grüne Stadt ist Ziel des Programms. 
Seit dem 18.12.2024!! macht der BUND der Stadtverwal-tung Vorschläge für die Gestaltung der Fläche. Stand heute (16.02.2025!!), gibt es keine!! Rückmeldung!
Angebot BUND


Wollen sie ihren Garten naturnäher gestalten?

Vermissen sie in ihrem Garten Schmetterlinge und Wild-bienen? Dann melden sie sich bei der BUND-Kreisgruppe Rotenburg. Wir sponsern bei ihnen die Anlage eines Staudenbeetes mit einheimischen Pflanzen oder die Anlage einer Blühwiese mit 200 Euro. Es darf auch etwas teurer werden, da der Landkreis das BUND-Projekt fördert. 
Ideal ist eine Gartenfläche, die nach Süden zeigt und an einer öffentlichen Straße liegt. Da die neue Naturfläche für möglichst viele Menschen Vorbild sein soll, sollte ihr Wohnort mindestens ca. 2.000 Einwohner haben.
Für Rückfragen steht Manfred Radtke unter Tel.-Nr. 04261/69 67 zur Verfügung. Oder sie schreiben ihm eine Mail.


BUND erhebt weltweit erste Verfassungsklage auf bessere Naturschutz-Gesetzgebung

Der BUND hat weltweit erstmals vor einem obersten Gericht Klage auf eine bessere Naturschutz-Gesetzgebung erhoben. Gemeinsam mit mehreren Einzelklagenden wie dem be-kannten Schauspieler Hannes Jaenicke und Naturschützer Christof Martin hat der BUND Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Mit der Klage soll der Gesetzgeber verpflichtet werden, ein umfassendes gesetzliches Biodiversitäts-Schutzkonzept vorzulegen. Dies muss einen sofortigen Stopp des Biodiversitätsverlusts und koordinierte Schritte zur Wiederherstellung von biologischer Vielfalt umschließen.
Pressemitteilung


Die "Räumung" des Rückhaltebeckens Ebbers Kamp

Foto Marquardt

Was die Stadt Rotenburg da gemacht hat, ist für den BUND nur schwer zu verdauen. Angeblich soll das Rückhalte-becken Ebbers Kamp ein technisches Bauwerk sein (was es nicht ist!). Daher kann/darf/muss man angeblich das Becken so räumen, wie es jetzt erfolgt ist. Dass das Gewässer ein Biotop geworden ist, hat das städtische Bauamt nicht berücksichtigt. Die Konsequenzen sieht man jetzt. Der Naturschutz hat keine Rolle gespielt. Der BUND verurteilt das Vorgehen der Stadt auf das Schärfste. Wir haben dem Bürgermeister mitgeteilt, dass wir Akteneinsicht in alle Vorgänge verlangen, die mit der aktuellen "Räumung" zu tun haben.
Fragen an den Bürgermeister
Offener Brief der GRÜNEN
Leserbrief


BUND-App hilft Pilzsammler*innen

Thomas Max Müller / pixelio.de

Steinpilz oder Fastberingter Ritterling? Pilzsammler*innen fällt es oft schwer, genießbare von ungenießbaren oder gar giftigen Pilzen zu unterscheiden. Hilfe bietet die App ID-Logics, die um eine neue Bestimmungshilfe für Pilze erweitert wurde. Das Besondere daran: Entstanden ist die App in einer Kooperation des BUND Niedersachsen mit der Leibniz Universität Hannover und der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Pressemitteilung


BUND Rotenburg sponsert Naturgärten

Manfred Radtke / BUND

Viele kleine Lebensräume in unseren Gärten schaffen, um Wildbienen und Schmetterlinge zu fördern. Das ist Ziel einer neuen Aktion der Kreisgruppe Rotenburg. Das können Staudenbeete sein oder Blumenwiesen. 200 Euro stellt der BUND für jede Fläche zur Verfügung. Der Landkreis unterstützt unsere Aktion.
Um möglichst viele Menschen zum Nachmachen zu ermuntern, werden 2025 nur Gärten in Bremervörde, Rotenburg und Zeven berücksichtigt. In den weiteren Jahren sollen Naturflächen auch in kleineren Städten und Gemeinden entstehen.
Bei Interesse bitte bis Ende Oktober beim BUND melden!
Weitere Infos in unserer Pressemitteilung.


Projekt Biotopverbund abgeschlossen

Florian Gade

Das Projekt „Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft“ ist abgeschlossen. In den drei Modellregionen Ammerland, Rotenburg und und Südniedersachsen hatten sich Natur-schützer, Landwirte, Behörden sowie weitere Akteure im ländlichen Raum wie Jäger, Wasser- und Bodenverbände zusammengetan und Heckenstrukturen neu geplant, diese angelegt und instandgesetzt. Insgesamt haben die Kooperationspartner dabei 37.000 m² neue Strukturen angelegt und damit Lebens-, Nahrungs- und Wanderräume für Insekten, Vögel, Amphibien und Säugetiere geschaffen.

Im Landkreis Rotenburg wurden Hecken z. B. in Fintel, Kirchwalsede, Sittensen und Unterstedt angelegt. Zum Abschluss der Projekts gibt es eine Broschüre, die viele Informationen rund um Hecken enthält.


BUND bietet Insektenbestimmungs-App

Ob Bienen, Wespen, Käfer oder Tagfalter – mit der App „BUND Insekten Kosmos“ können in der Natur mithilfe eines manuellen Bestimmungsschlüssels oder der Fotoerkennung bis zu 2.000 Insekten inklusive Raupen und Larven bestimmt und erkennt werden. Die Smartphone-App ist für iOS- als auch Android-Geräte verfügbar. Sie ist in einer kostenfreien sowie einer erweiterten Bezahl-Variante erhältlich.


Abfälle beim Fidi-Boon-Wech

Ein aufmerksamer Bürger hat den BUND informiert: Bei der Herstellung des Unterbaus für den Radweg wurde offensichtlich im großen Stil Müll mitverarbeitet. Der Landkreis wurde über diesen Sachverhalt informiert. Ebenso Bürgermeister Oestmann, der sofort eine Prüfung durch das Planungsbüro auf den Weg gebracht hat.
Der BUND wird über die weitere Entwicklung informieren.
Lageplan
Foto-Dokumentation


Ende der Schottergärten naht

Erfreuliche Neuerung im Nds. Klimagesetz. Bis Ende 2016 müssen alle Gemeinden ein Entsiegelungskataster erstellen. Das betrifft nicht nur Schottergärten, sondern auch unnnötig befestigte, betonierte Flächen.
Pressemitteilung


Fidi-Boon-Wech: Kein Ausbau nach Vorschrift

Die "DIN-Normen" im Verkehrsbereich werden von der "Forschungsgesellschaft für Straßenbau und Verkehr" (FGSV) in Köln festgelegt. Für "nahräumige Radverkehrsverbindungen" (heute Radvorrangrouten - RVR - genannt) ist lt. "Stand der Technik"eine Ausbaubreite von "3,00 m oder größer" vorgeschrieben. Der Fidi-Boon-Wech fällt darunter.
Während der politischen Diskussionen war in den vergangenen Jahren immer nur vom Bau eines "Radwegs" die Rede. Erst nachdem der BUND von der Samtgemeinde Bothel die Ausschreibungeunterlagen angefordert hatte, wurde die tatsächliche Ausbaubreite von nur 2,50 m bekannt. Weitere Informationen und was das für Konsequenzen haben kann, entnehmen sie bitte dieser Mail.


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