Ob Städtetag, Städte- und Gemeindebund, das Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen", das Klimaan-passungskonzept des Landkreises: alle fordern die Ent (!)-siegelung von Flächen. Das niedersächsische Klimagesetz verlangt von den Gemeinden bis Ende 2026 die Erstellung eines Ent (!)-siegelungskatasters. Und was macht Rotenburg: immer mehr Flächen werden ohne Not ver (!)-siegelt.
„Die Innenstadt weist den höchsten Verdichtungs- und Versiegelungsgrad im Stadtgebiet auf. Dies hat sich in den letzten Jahren bereits durch zunehmende Hitzebelastungen und die Folgen von Starkregenereignissen bemerkbar gemacht.“
Sagt der Rahmenplan "Innenstadt und Niederungen“.
"Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen...Infrastruktur… , Schaffung/Erhalt oder Erweiterung von Grünflächen."
Verlangt das Städtebauförderungsprogramm für den Bereich der Innenstadt.
Und was macht die Stadt Rotenburg? Genau das Gegenteil! Ist ihr nicht bewusst, dass Versiegelungen bei Hitzeperioden die Gesundheit der Menschen gefährden? Warum gibt sie Zehntausende Euros für den Rahmenplan “Innenstadt und Niederungen” , aus, wenn er anschließend in der Schublade verschwindet?
Und was ist mit den Bäumen, die durch die Betonierung in ein Korsett gequetscht werden? Das Umweltbundesamt schreibt zu solchen Flächen folgendes:
"Hinzu kommt, dass sie als Standort für Pflanzen ungeeignet sind."
Alle Bäume leiden und sind ein Schatten ihrer selbst!
Leserbrief
FAQs zum niedersächsischen Entsiegelungskataster
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